Gala-Diner 2019- ein großer Erfolg

Am 10.05.2019 war es end­lich soweit: Das Gala-Diner stand vor der Tür. Bereits Wochen zuvor wur­de von uns Hel­fern die Deko besorgt. Auch die sozia­len Pro­jek­te, an die der Erlös flie­ßen soll­te, such­ten wir aus. Vie­le neue Ide­en zur Gestal­tung des Abends wur­den vor­ge­schla­gen und umge­setzt: Die Body­per­cus­sion, der Foto­stand, die pro­fes­sio­nel­le Licht­show und das Gäs­te­buch berei­cher­ten zum ers­ten Mal das Gala-Diner.

Am Tag selbst wur­de bereits ab 15.00Uhr in der Küche das Essen vor­be­rei­tet und von unse­rem Deko­team der Thea­ter­raum her­ge­rich­tet. Gegen 18.30 Uhr tra­fen die ers­ten Gäs­te ein, wel­che von uns mit Sekt begrüßt wur­den. Bevor um 19.00Uhr der Ein­lass begann, hat­ten sowohl unse­re Gäs­te als auch die Hel­fer die Mög­lich­keit, sich an unse­rer Foto­wand foto­gra­fie­ren zu las­sen.

Um 19Uhr ging der Abend end­lich los. Die Begrü­ßung wur­de die­ses Jahr von allen Hel­fern zusam­men mit Herrn Jurewicz vor­be­rei­tet. Nach­dem die letz­ten Tel­ler mit Toast Hawaii ser­viert waren, began­nen die Kell­ner mit der Body­per­cus­sion. Dazu kamen die Boom­wha­ckers und der Gesang. Im Kanon san­gen alle „Schön das ihr da seid, herz­lich will­kom­men„. Die­se Ein­la­ge kam sehr gut an und die Vor­freu­de auf den Abend wur­de noch grö­ßer.

Nach dem Gruß aus der Küche wur­den die Gäs­te durch unse­re Mode­ra­to­ren begrüßt. Die­se ver­kün­de­ten unter ande­rem das Mot­to des Abends. Im Jahr 1969 wur­de unse­re Schu­le gegrün­det, daher lau­te­te das Mot­to: „50 Jah­re IGS Obe­re Aar-Ein Jubi­lä­um“.

Wir Schü­ler woll­ten beson­ders dar­auf hin­wei­sen, wie stark die Schul­ge­mein­schaft in den letz­ten Jah­ren zusam­men­ge­wach­sen ist. Das zeig­ten auch die Auf­trit­te. Ehe­ma­li­ge Schü­ler kamen, um eine Musik­show zu per­for­men, im wei­te­ren Ver­lauf wur­de eine Play­back­show auf­ge­führt. Die Schul­band trat auf und Herr Jurewicz sang Songs aus fünf Jahr­zehn­ten. Sehr rüh­rend war ein Thea­ter­stück der Dikla‑B. Die Schü­ler beton­ten, dass sie sich an der Schu­le sehr wohl­füh­len und in Deutsch­land end­lich Sicher­heit erfah­ren wür­den. Ihr größ­ter Wunsch ist es, akzep­tiert zu wer­den.

Ich per­sön­lich fin­de, dass unse­re Schu­le eine sehr, sehr star­ke Schul­ge­mein­schaft ent­wi­ckelt hat. Es gibt an unse­rer Schu­le so gut wie kein Mob­bing, auch des­halb, weil es nicht wich­tig ist, wel­che Her­kunft, Reli­gi­on oder wel­ches Aus­se­hen jemand hat. Es geht allein dar­um, dass man sich ver­steht und mit jeman­dem ger­ne Zeit ver­bringt. Unse­re Dik­la-Schü­ler wer­den mit offe­nen Armen emp­fan­gen und vie­le Schü­ler hel­fen sich gegen­sei­tig. Ich bin der Mei­nung, dass nicht nur wir Schü­ler dafür ver­ant­wort­lich sind, dass es in unse­rer Schu­le so gut läuft, son­dern auch unse­re Schul­so­zi­al­ar­beit und unse­re Leh­rer, wel­che sich Tag täg­lich für uns ein­set­zen.

Ich mei­ne, wir haben es mit dem Gala-Diner geschafft, zu zei­gen, wie toll unse­re Schu­le ist und das war auch das Ziel des dies­jäh­ri­gen Gala- Diners. Spür­bar wur­de dies spä­tes­tens, als der Abend mit einem gemein­sa­men Sin­gen von Gäs­ten und Hel­fern aus­klang.

Wie jedes Jahr geht der Erlös des Abends an ein sozia­les Pro­jekt, wel­ches wir für unter­stüt­zens­wert hal­ten. Die­ses Jahr haben wir das Geld zwi­schen dem Hos­piz in Blei­den­stadt und der Orga­ni­sa­ti­on “Ärz­te ohne Gren­zen” auf­ge­teilt.

Das Hos­piz in Blei­den­stadt küm­mert sich um Pati­en­ten, die eine Krank­heit im End­sta­di­um haben bzw. tod­krank sind. Das Ziel ist es, die Lebens­qua­li­tät so gut wie mög­lich auf­recht­zu­er­hal­ten und die Pati­en­ten und Ange­hö­ri­gen phy­sisch zu betreu­en. Bei jedem Hos­piz ist es lei­der so, dass nur 95% der Kos­ten von den Kran­ken- und Pfle­ge­kas­sen über­nom­men wer­den, daher müs­sen 5% sel­ber vom Hos­piz auf­ge­bracht wer­den. Mit unse­rer Spen­de wer­den die Kos­ten gedeckt und beson­de­re Wün­sche der Pati­en­ten erfüllt.

Ärz­te ohne Gren­zen“ schickt medi­zi­ni­sches Per­so­nal in Kriegs­re­gio­nen oder Län­der, deren Ein­woh­ner kei­ne Hil­fe und Pfle­ge vom Staat erhal­ten. Die gesund­heit­li­che Situa­ti­on ist dort oft­mals sehr schlecht und alle Hel­fer ris­kie­ren trotz der Schutz­maß­nah­men täg­lich ihr Leben, um den kran­ken Men­schen zu hel­fen.

Die Spen­den­über­ga­be für unse­re Pro­jek­te fand am 19.06.2019 statt. Wir erfuh­ren noch­mal mehr über die Pro­jek­te durch Erzäh­lun­gen der Ver­tre­te­rin­nen der Pro­jek­te.

Wir konn­ten mit gro­ßer Freu­de 803€ für “Ärz­te ohne Gren­zen” an Bir­git Schön­har­ting über­rei­chen. Sie arbei­tet bei “Ärz­te ohne Gren­zen“ als Phy­sio­the­ra­peu­tin. Für das Hos­piz St. Fer­ru­ti­us in Blei­den­stadt konn­te Jas­min Luttrin­ger, Lei­te­rin des Hos­pi­zes, 1490€ ent­ge­gen­neh­men.

Alle Hel­fe­rin­nen und Hel­fer haben die­ses Jahr das Gala-Diner zu etwas ganz Beson­de­rem gemacht. Wir bedan­ken uns bei allen Schü­lern, Leh­rern und Betei­lig­ten für ihr Enga­ge­ment.

Jill Hama­ta, 10aG

Einen detail­lier­ten Arti­kel zur Spen­den­über­ga­be fin­den sie unter fol­gen­dem Link:

https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/taunusstein/igs-obere-aar-unterstutzung-fur-helfer-in-der-not_20236722