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Förderkonzept der IGS Obere Aar

Prämissen des Förderkonzepts

· Es ist unsere Aufgabe, Schüler und Schülerinnen, die Gefahr laufen, ohne schulischen Abschluss die Schule zu verlassen, im Hinblick auf einen gelingenden Abschluss zu fördern.

· Wir verstehen es auch als unsere Aufgabe, Schüler und Schülerinnen in ihren Interessen und Stärken fördernd zu unterstützen.

· Das Förderkonzept muss hinsichtlich der Lehrerstundenzahl finanzierbar bleiben.

· Es ist sinnvoll, jahrgangsweise Förderschwerpunkte zu setzen.

Fördermaßnahmen in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch

Die Förderung in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch erfolgt durch doppelte Lehrerbesetzung in jeweils einer Fachstunde wöchentlich. In dieser Zeit kann eine kleine Gruppe von Schülern in einem Extraraum gefördert werden. Der Förderunterricht wird nach Möglichkeit von einem im Jahrgang eingesetzten Fachkollegen oder einer Fachkollegin durchgeführt. Bei der Zuweisung von Förderstunden werden epochal folgende fachbezogene Schwerpunkte gesetzt.

 

Förderung Deutsch

Jahrgang 5 und 7

Förderung Mathematik

Jahrgang 6 und 8

Förderung Englisch

Jahrgang 6,7 und 8

 

Fördermaßnahmen bei Lese-Rechtschreibschwächen

LR-Testung

Die LR-Testung soll künftig durch die Deutschlehrer mit Hilfe des folgenden Verfahrens vor den Herbstferien vorgenommen werden:

  • Übungsdiktat (parallel in allen Klassen)
  • Diktat als Klassenarbeit (parallel in allen Klassen)
  • W-R-Test (Cornelsen) (Auswertung ca. eine Stunde pro Klasse)
  • Salzburger Lesescreening

Auf der Grundlage der durch diese Tests vorliegenden Ergebnisse schlagen die Deutschlehrer Schüler und Schülerinnen für die LR-Förderung vor. Die Förderkonferenz (s. Förderkonzept) entscheidet, ob es sich in den genannten Fällen um eine Teilleistungsschwäche handelt, sodass eine gezielte LR-Förderung sinnvoll erscheint. Die Eltern werden entsprechend informiert. Die LR-Kurse beginnen unmittelbar nach den Herbstferien.

 

LR-Förderung

Die LR-Förderung erfolgt durch Zusatzkurse am Nachmittag. Die Kursgröße sollte bei maximal 12 Schülerinnen und Schülern liegen.

LR-Förderung für die Ganztagsklassen 5 und 6

Um den Ganztagskindern im Jahrgang 5 und 6 im Falle einer LR-Schwäche nicht einen 5. Nachmittag zuzumuten, wird folgende Regelung getroffen:

Die zusätzliche Deutschförderstunde der Ganztagsklassen wird in eine Randstunde gelegt. Parallel zu dieser Randstunde wird ein LR-Kurs eingerichtet, den Kinder mit der Teilleistungsschwäche LR besuchen. (eine Stunde im Vormittagsbereich in einer Kleinstgruppe statt eine Doppelstunde nachmittags in einer größeren Gruppe)

Zeitplan

 

Zeitraum

Aktivitäten

Ziele

Verantwortlicher

Vier Wochen vor den Herbstferien bis eine Woche vor den Herbstferien

Eintrag in die ausgelegten Förderplanlisten

 

erster Überblick

Fachlehrer

Eine Woche vor den Herbstferien

Sichtung der Förderplanlisten

Vorbereitung der Konferenz

Fachlehrer / Klassenlehrer/ Stufenleitung

Woche vor den Herbstferien

Erste Förderplankonferenz

Entscheidung über die zu schreibenden Förderpläne / Ernennung der „Förderplanschreiber“

Stufenleitung

Bis Ende der ersten Woche nach den Herbstferien

Schreiben der Förderpläne

Vorbereitung des Elternsprechtages

„Förderplan-schreiber“

Erster Elternsprechtag

Fördergespräch

Erläuterung des Förderplans gegenüber Eltern und Schülern und Unterzeichnung durch dieselben

„Förderplan-schreiber“

Halbjahreszeug-niskonferenzen

Zweite Förderplankonferenz

Überprüfung des Förderplans (Aufhe-bung, Fortschreibung, Veränderung)

Stufenleiter / Klassenlehrer / „Förderplan-schreiber“

Lernstandsge-spräche

Fördergespräch

Bilanzierung des Förderplanes mit den Eltern; Absprachen über weitere Maßnahmen

Klassenlehrer / ggfs. „Förderplan-schreiber“

Zeugniskonferenz am Ende des Schuljahres

Dritte Förderplankonferenz

Überprüfung des Förderplans (Aufhebung, Fortschrei-bung, Veränderung / neuer Plan) /schriftliche Benachrichtigung der Eltern

Stufenleiter / Klassenlehrer / „Förderplan-schreiber“

 

 

 

Das Leseförderkonzept an der IGS Obere Aar

Schulische Leseförderung verfolgt, neben dem Versuch, Freude am „zweckfreien“ Lesen zu vermitteln, drei Ziele: Den Schülerinnen und Schülern soll ein Zugang zur Literatur ermöglicht werden, sie sollen lernen, Texte und Bücher als Informationsquellen zu nutzen und schließlich lesend ihr Sprach- und Ausdrucksvermögen schulen.

Während das erste Ziel primär Aufgabe des Deutschunterrichts ist, darüber hinaus aber durch außerunterrichtliche und fächerverbindende Aktivitäten gefördert werden kann, handelt es sich bei den zwei weiteren Zielen um Aufgaben, die in allen Unterrichtsfächern trainiert werden müssen.

Dabei ist die Fähigkeit, Texten gezielt Sachinformationen und Handlungsanweisungen zu entnehmen, einerseits zentraler Lerninhalt fast aller schulischen Fächer, andererseits wesentliche Voraussetzung für schulischen Erfolg. Es gilt also, diese Fähigkeit in einer Art Spiralcurriculum zu trainieren. Neben jahrgangsbezogenen Zielsetzungen (Jahresarbeitsplan) müssen aufgrund der gerade in einer Integrierten Gesamtschule sehr heterogenen persönlichen Voraussetzungen auch individuelle Ziele (Förderpläne) definiert werden.

Die Schulung von Sprach- und Ausdrucksvermögen kann als Folge einer verstärkten Leseförderung betrachtet werden, ist also nicht Bestandteil des Leseförderkonzeptes.

Das Leseförderkonzept der Schule befasst sich folglich schwerpunktmäßig mit der Frage, wann, wo und mit welchen Strategien Schüler lernen, Texte als Informationsquelle zu nutzen und wie der Lernerfolg überprüft werden kann. Des Weiteren werden solche Aktivitäten in das Konzept aufgenommen, die direkt oder indirekt die Lesefreude von Schülern fördern. Für alle Teilbereiche des Konzeptes werden Verantwortliche benannt.

Taunusstein, den 12.12.2012 / C. Hauß, H.-J. Rosenplänter, U. Seeger

Hier das Konzept zum Herunterladen:

Lesefoerderkonzept_der_IGS_Obere_Aar.pdf
Download

 

Bilder der 1. Lesenacht 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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